Magnus Wickman ist ein herausragender Forscher mit besonderem Schwerpunkt auf Allergien im Kindes- und Jugendalter. Über mehrere Jahrzehnte hinweg hat er intensiv die Prävalenz und Entwicklung allergischer Erkrankungen bei jungen Menschen untersucht und dabei deren natürlichen Verlauf sowie die zugrunde liegenden Risikofaktoren analysiert.
Seine Forschung begann 1994 mit der Einrichtung der BAMSE-Geburtskohorte und liefert wertvolle Einblicke in das Zusammenspiel von Genetik, frühen Infektionen, Säuglingsernährung, Luftverschmutzung und allergischer Sensibilisierung bei Kindern. Besonders hervorzuheben ist, dass Wickmans Arbeit praktische Anwendungen betont und auf die Umsetzung präventiver Maßnahmen in der Allgemeinbevölkerung abzielt.
Seine Forschung erreichte eine beeindruckende Rücklaufquote von 82 % unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern bis zum Alter von 12 Jahren, was die Bedeutung seiner Ergebnisse unterstreicht. Darüber hinaus befassen sich seine Studien mit dem Zusammenhang zwischen allergischer Sensibilisierung und der Entwicklung allergischer Erkrankungen, insbesondere von Nahrungsmittelallergien wie Erdnuss- und Baumnussallergien.
Wickman arbeitet mit führenden Institutionen und Forschenden sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene zusammen und leistet bedeutende Beiträge zu großen, von der EU geförderten Projekten. Sein multidisziplinäres Forschungsteam vereint Fachwissen aus Medizin, Pflegewissenschaft, Datenmanagement und Statistik und zeigt damit sein großes Engagement für ein vertieftes Verständnis kindlicher Allergien.